Das Sanskrit-Wort „Mudra“ wird übersetzt mit „das was Freude bringt“ und bedeutet soviel wie „Geste„. Mudras sind Finger- und Handpositionen aus der asiatischen Heilkunst, die zu körperlichen und emotionalen Wohlbefinden, innerer Ruhe und Ausgeglichenheit sowie Kreativität verhelfen.
Bei jedem Menschen fließen subtile Energien in vielen Kanälen (Nadis) durch den Körper. Mudras dienen dazu diese subtilen Energien in eine bestimmte Richtung anzuregen, um so Blockaden und Stockungen aufzulösen und den freien Durchfluss dieser Energien zu ermöglichen.
Es gibt unzählige Situationen im Alltag und Leben eines Menschen, die Blockaden dieser subtilen Energien auslösen können. Beruflicher Stress, finanzielle Sorgen, Probleme privater Natur, aber auch körperliche Beschwerden sind oft Auslöser von Blockaden. Eine Stauung im Energiefluss kann der betroffene Mensch unterschiedlich wahrnehmen. So fühlt er sich vielleicht erschöpft, antriebslos, aus dem Gleichgewicht gebracht, deprimiert, freudlos, etc. Genau dieser Zustand lässt aber den Menschen die jeweilige Situation, die die Blockade ausgelöst hat, noch intensiver oder auswegsloser erscheinen.
Mudras wirken wie ein Schlüssel, mit denen man diese Blockaden auflösen kann. Fließen die subtilen Energien wieder frei durch den Körper, fühlt sich der Mensch stressfrei, ausgeglichen und in Balance.
Man kann unterscheiden zwischen den klassischen Mudras, die bei allgemeinen Blockaden eingesetzt werden und bei jedem Menschen gleich wirken (siehe Beispiele) und den speziellen Mudras. Die speziellen Mudras sind abgestimmt auf den einzelnen Menschen und seinen individuellen Zustand. Die Wirkung einer Mudrageste ist nach ca. 7-8 Minuten spürbar.
Dieses Mudra bewirkt Entspannung z.B. nach einem stressigen Tag oder wenn man unter innerem Druck steht.
Das Benutzen dieses Mudra reduziert das Verlangen nach Nikotin.
Dieses Mudra verringert Schuldgefühle, deren Ursachen in verschiedenen Lebenssituationen zu finden sind.Copyright Astro Schneider